Sicherheit und Produktivität gehen Hand in Hand, doch selbst bei hohen Investitionen in Schulungen, Arbeitsmittel und Technologie entsprechen die Ergebnisse nicht immer den Erwartungen. Diese Studie untersucht, wo die Arbeitssicherheit heute steht und wie sich die Situation in den nächsten zwei Jahren entwickeln wird, damit Sie sicherere Arbeitsplätze schaffen und das Beste aus Ihren Investitionen in die Sicherheit herausholen können.
Für die Sicherheit der Menschen sorgen
Über die Studie:
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Die Sicherheit am Arbeitsplatz befindet sich an einem Wendepunkt.
Die Budgets für Gesundheit und Sicherheit werden in den nächsten zwei Jahren unverändert bleiben oder steigen.
Die fünf wichtigsten Haushaltsprioritäten:
Es besteht eine Diskrepanz zwischen den Sicherheitsvorschriften und dem tatsächlichen Verhalten.
Was die Sicherheit am Arbeitsplatz angeht, stimmen die Erwartungen nicht ganz mit der Realität überein. Dies zeigt sich an der Zahl der Vorfälle, die branchenübergreifend häufig auftreten. Nach Ansicht von Sicherheitsexperten sind mögliche Gründe für diese Diskrepanz unter anderem das Versäumnis, die Ursachen von Sicherheitsproblemen anzugehen, sowie Diskrepanzen zwischen den Mitarbeitern, den Arbeitsprozessen und der eingesetzten Technologie.
Verletzungen, die zu Arbeitsausfällen führen, halten hartnäckig an.
Diese Diskrepanz zwischen Verständnis und Ergebnissen bietet die Gelegenheit zu prüfen, inwieweit Sicherheitsinvestitionen ein Gleichgewicht zwischen grundlegenden Präventionsmaßnahmen wie Schulungen und prädiktiven Ansätzen herstellen, bei denen Daten genutzt werden, um Risiken aufzudecken, bevor sie zu Verletzungen eskalieren. Dies wirft eine tiefgreifendere Frage auf: Investieren Unternehmen ausreichend in prädiktive Fähigkeiten – also in die Nutzung von Daten und Echtzeit-Transparenz zur Erkennung von Risikomustern – oder verlassen sie sich in erster Linie auf Schulungen und Reaktionsprotokolle?
Die Schulung erfolgt von oben nach unten und nicht auf kultureller Ebene.
Wenn bei Schulungen der Schwerpunkt zu sehr auf Regeln liegt, geht es vor allem darum, Fehler um jeden Preis zu vermeiden. Da Fehler und Unfälle jedoch unvermeidlich sind, kann dieser Ansatz das Vertrauen untergraben. Ein kulturorientierter Schulungsansatz behandelt die Mitarbeiter als aktive Teilnehmer und verbindet das Gelernte mit dem realen Kontext. Unternehmen benötigen nicht unbedingt mehr Schulungen – die Führungskräfte investieren bereits in diesen Bereich –, sondern Schulungen, die stärker auf die Praxis abgestimmt sind.
Die Datenanalyse ist größtenteils rückblickend und reaktiv – doch die Zukunft ist vorausschauend.
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Häufig gestellte Fragen
Sind Sicherheitsverantwortliche der Meinung, dass Sicherheit und Produktivität im Widerspruch zueinander stehen?
Fast ausnahmslos: Nein. 97 % der befragten Sicherheitsexperten betrachten Sicherheit und Produktivität als miteinander verknüpfte und nicht als konkurrierende Prioritäten, wobei eine starke Sicherheitskultur tatsächlich zu operativer Exzellenz beiträgt.
Ist mit einem Anstieg der Sicherheitsbudgets zu rechnen?
Ja – 95 % der Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Sicherheitsbudgets in den nächsten zwei Jahren steigen oder unverändert bleiben werden. Mitarbeiterschulungen (46 %) und die Einbindung der Belegschaft (41 %) stehen ganz oben auf der Liste der Budgetprioritäten.
Warum besteht nach wie vor eine Kluft zwischen Sicherheitsvorschriften und dem tatsächlichen Verhalten?
64 % der Führungskräfte sehen eine Diskrepanz zwischen schriftlichen Vorschriften und dem tatsächlichen Verhalten der Mitarbeiter. Zu den Hauptgründen zählen isolierte Systeme, Vorschriften, die nicht den Gegebenheiten vor Ort entsprechen, sowie das Fehlen einer unternehmensweiten Sicherheitskultur. Bei Leiharbeitern ist die Einhaltung der Vorschriften mit 68 % deutlich geringer als bei festangestellten Mitarbeitern (84 %).
Wie häufig kommen Unfälle am Arbeitsplatz vor?
71 % der Unternehmen verzeichnen meldepflichtige Vorfälle oder Beinaheunfälle, und 53 % davon führen zu Verletzungen, die Arbeitsausfälle zur Folge haben – obwohl sich 75 % der Unternehmen für gut gerüstet halten, um solche Vorfälle zu bewältigen.
Warum verursachen Null-Unfall-Ziele Probleme?
76 % der Führungskräfte geben an, dass das Ziel „null Unfälle“ zwar weiterhin gilt, aber unrealistisch ist. Da dieses Ziel nahezu unerreichbar ist, verleitet es die Mitarbeiter oft dazu, Vorfälle zu verschweigen, anstatt sie zu melden, wodurch die Daten zu Beinaheunfällen verloren gehen, die Unternehmen benötigen, um künftige Verletzungen zu verhindern.
Warum lehnen Arbeitnehmer Sicherheitsvorrichtungen ab?
Die Kosten sind das größte Hindernis (41,5 %), doch die Beschäftigten lehnen auch Tools ab, die ihnen als aufdringlich empfunden werden, eine zusätzliche Belastung durch Geräte darstellen oder nicht zuverlässig funktionieren. Nur 36 % der Beschäftigten haben „großes“ Vertrauen in Sicherheitstools, was darauf hindeutet, dass durch eine bessere Kommunikation darüber, wie diese Tools sie schützen, noch Verbesserungsbedarf besteht.
Werden Sicherheitsdaten effektiv genutzt?
Weitgehend nein. Die meisten Unternehmen stützen sich auf rückblickende, nachlaufende Indikatoren – 73 % werten Unfallberichte aus und 65 % betrachten Arbeitsunfälle mit Ausfallzeiten. Nur 33,5 % der Sicherheitsverantwortlichen widmen sich der prädiktiven Analyse, wodurch ein erhebliches Potenzial ungenutzt bleibt.
Welche Rolle wird KI bei der Arbeitssicherheit spielen?
65 % der Führungskräfte gehen davon aus, dass integrierte KI-Tools zur Risikoprognose an Bedeutung gewinnen werden. Bereits heute vertrauen Führungskräfte auf KI bei der Analyse von Sicherheitsdaten (84 %), bei Schulungen und Simulationen (83 %) sowie bei der prädiktiven Risikoanalyse (79 %).
Was ist die wichtigste Veränderung, die Unternehmen vornehmen müssen, um die Sicherheit zu verbessern?
Der Übergang von einem regelorientierten, reaktiven Ansatz zu einem kulturorientierten, proaktiven Ansatz – bei dem Schulungen, Tools und Daten sich in Echtzeit gegenseitig ergänzen und es Unternehmen ermöglichen, Risiken zu antizipieren, anstatt nur auf sie zu reagieren.
Was sind die drei Säulen einer starken Sicherheitskultur?
Der Bericht nennt Schulung und Kommunikation, Werkzeuge und Technologie sowie Daten und Berichterstattung als die drei Säulen. Der Schlüssel liegt darin, alle drei Bereiche miteinander zu verknüpfen – die meisten Organisationen verfügen zwar über alle drei, betreiben sie jedoch isoliert voneinander.