Offshore-Öl- und Gasplattformen gehören zu den gefährlichsten Arbeitsstätten der Welt. Da sie oft Hunderte von Kilometern von der Küste entfernt liegen und ständig der Gefahr extremer Wetterbedingungen und potenziell explosiver Atmosphären ausgesetzt sind, erfordern diese Standorte und ihre komplexe Infrastruktur ständige Wachsamkeit.
Für Betreiber wie Perenco UK Ltd (PUK), einem Kunden von Blacklines Vertriebspartner in Großbritannien Shawcity Limited mit fast 40 Offshore-Plattformen in der Nordsee, ist die Gewährleistung der Arbeitssicherheit nicht verhandelbar. Während fest installierte Gaswarnsysteme an Bord von Schiffen zum Schutz der Infrastruktur ausgelegt sind, sind Offshore-Mitarbeiter – insbesondere auf normalerweise unbeaufsichtigten Anlagen (NUIs) und Wartungsschiffen – besonderen Risiken ausgesetzt. Diese Mitarbeiter arbeiten oft allein, weshalb zuverlässige Kommunikation und Echtzeitüberwachung von entscheidender Bedeutung sind.
Herkömmliche tragbare Gaswarngeräte geben zwar lokale Warnmeldungen aus, doch ohne Echtzeit-Konnektivität haben Sicherheitsteams nur begrenzten Einblick in den Status von Mitarbeitern an entfernten Standorten oder in die Umgebungsbedingungen. In einem Notfall könnten Verzögerungen bei der Kommunikation schwerwiegende Folgen haben.
Perenco UK stellte Shawcity eine entscheidende Frage: Könnten vernetzte Gaswarngeräte in der Nordsee mithilfe von 4G-Konnektivität zuverlässig im Offshore-Bereich eingesetzt werden?

Perenco UK hatte bereits über Shawcity vernetzte Gaswarngeräte in seinem Gasterminal in Bacton eingesetzt. Aufbauend auf diesem Erfolg beauftragte PUK Shawcity mit der Durchführung eines Proof-of-Concept-Versuchs vor der Küste, um zu zeigen, dass vernetzte Gaswarngeräte – Blacklines G7c Wearable und EXO 8 tragbaren Bereichsmonitor von Blackline – während des Betriebs auf See zuverlässig über 4G kommunizieren können.
Die Tests wurden vor der Küste mit dem Walk-to-Work-Schiff „Keizerborg“ von Perenco in der Nordsee durchgeführt, wo die Geräte eine Verbindung zu 4G-Netzen herstellten und eine direkte Sichtverbindung zu GPS-Satelliten hatten. Die Geräte wurden hinsichtlich folgender Aspekte bewertet:
Im Anschluss an den Testlauf bestätigte Perenco UK, dass die Blackline-Geräte:
Selbst wenn sie vorübergehend außerhalb der Reichweite waren, speicherten die Geräte die Daten und übertrugen die Aktualisierungen automatisch, sobald die Verbindung wiederhergestellt war, sodass keine wichtigen Informationen verloren gingen.
Für Perenco UK hat der Test mehr als nur die Konnektivität unter Beweis gestellt – er hat gezeigt, dass eine ferngesteuerte Sicherheitsüberwachung auf Offshore-Anlagen nicht nur möglich, sondern auch praktikabel ist. Mit vernetzten Geräten haben Sicherheitsteams Zugriff auf:
Gasdetektion in EchtzeitIm Zuge der Weiterentwicklung der Offshore-Aktivitäten, insbesondere in der Stilllegungsphase, bietet vernetzte Sicherheitstechnik eine skalierbare Lösung, die den Schutz erhöht, ohne die Komplexität zu steigern. Was einst ein Hindernis war – die Vernetzung auf See – ist heute eine praktikable Sicherheitslösung.
Bei NUI-Einsätzen und Stilllegungsarbeiten, bei denen die Fernüberwachung von entscheidender Bedeutung ist, stellt diese Konnektivität einen großen Fortschritt dar. Die Detektoren arbeiteten zuverlässig, und die Fernalarmierung erwies sich als wertvolle Funktion. Auch die Akkulaufzeit des EXO 8 hat uns im Vergleich zu anderen Flächenmessgeräten beeindruckt, und die Geräte waren für die Einsatzkräfte einfach und vertraut in der Handhabung.
Die Mitarbeiter auf unbemannten Offshore-Plattformen waren hohen Sicherheitsrisiken ausgesetzt, da die Sichtverhältnisse eingeschränkt waren und Notfalleinsätze aufgrund nicht vernetzter Gaswarngeräte verzögert wurden.
40
Offshore-Plattformen
Hunderte
Meilen vor der Küste
4G
Anforderung an die Konnektivität