Kokosing Materials, Inc. (KMI) ist seit 1980 in der Asphaltproduktion tätig und betreibt heute 17 Asphaltwerke und zwei Asphaltzementterminals im gesamten Bundesstaat Ohio. Angesichts der mit dem Betrieb von Asphaltwerken verbundenen Risiken legt das Unternehmen großen Wert auf alle Aspekte des Wohlbefindens seiner Mitarbeiter – einschließlich ihrer körperlichen, psychischen und emotionalen Gesundheit.
Dies hat dazu geführt, dass KMI einen ganzheitlichen, menschenzentrierten Ansatz für Sicherheit und Mitarbeiterengagement verfolgt, bei dem Manager regelmäßig jede Asphaltfabrik besuchen – nicht nur, um Routinekontrollen durchzuführen, sondern um mit ihren Mitarbeitern zu sprechen und Beziehungen zu ihnen aufzubauen.
Eines der Ziele der Führungskräfte bei KMI ist es, Vertrauen zu jedem Teammitglied aufzubauen und dabei Gespräche über die eigentliche Arbeit hinaus in den Vordergrund zu stellen. Sie möchten sich gegenseitig kennenlernen, ihre Interessen erfahren, was in ihrem Leben gut läuft oder sogar, womit sie außerhalb der Arbeit zu kämpfen haben.
Im Laufe der Zeit hat dieses Umfeld dazu beigetragen, dass sich die Teammitglieder wohler dabei fühlen, über Sicherheitsfragen am Arbeitsplatz zu sprechen, beispielsweise darüber, ob externe Faktoren zu einem risikoreicheren Verhalten am Arbeitsplatz für sie selbst oder ihre Kollegen führen könnten.
Die Identifizierung und Eindämmung dieser risikobehafteten Verhaltensweisen ist ein wesentlicher Aspekt des Sicherheitsprogramms des Unternehmens, da sie eine der Hauptursachen für Unfälle in Industrieunternehmen sind. Eine Studie der Behavioral Science Technology hat ergeben, dass 80 bis 95 % aller Arbeitsunfälle durch unsicheres Verhalten verursacht werden.
Um diese offenen und transparenten Diskussionen weiter zu fördern, ermutigt das KMI-Team die Teammitglieder, riskante Verhaltensweisen und Beinaheunfälle zu melden und zu besprechen, unabhängig davon, wie groß oder klein sie sind.
Förderung des Informationsaustauschs unter den Mitarbeitern
Zusätzlich zu den Besichtigungen vor Ort hat KMI auch ein Meldesystem für Fälle entwickelt, in denen Manager nicht im Werk anwesend sind, das die vernetzte Sicherheitstechnologie des Unternehmens ergänzt. Über diese 24-Stunden-Hotline können Teammitglieder riskante Verhaltensweisen und Beinaheunfälle zeitnah melden.
Sobald ein Sicherheitsalarm gemeldet wurde, wird eine Beschreibung des risikobehafteten Verhaltens oder Beinaheunfalls, der möglichen Verletzungen oder Auswirkungen sowie der Maßnahmen, die zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und Zwischenfällen erforderlich sind, erstellt und an alle Teammitglieder weitergeleitet.
Ein Vorfall ist schon einer zu viel
Das Ziel von KMI ist es, bis 2025 keine risikobehafteten Verhaltensweisen mehr zuzulassen. Das Unternehmen hat einen guten Start hingelegt, denn in über vier Jahren haben die 142 Mitarbeiter von KMI mehr als eine Million Arbeitsstunden ohne einen von der OSHA meldepflichtigen Vorfall geleistet.
„Ähnlich wie Sie auf Ihre Lieben achten, um sicherzustellen, dass sie bei guter Laune sind und ein gesundes und sicheres Leben führen, haben wir dieselbe Mentalität gegenüber unseren Mitarbeitern übernommen. Wir sind alle Freunde und Familie, daher hilft uns der Aufbau von Vertrauen und sinnvolle Gespräche miteinander dabei, riskante Verhaltensweisen zu erkennen und uns gegenseitig zu schützen.“
- Michael Farnsworth, Sicherheitsbeauftragter, Kokosing Materials, Inc.
BLACKLINE SICHERHEITSLÖSUNG
Kokosing Materials, Inc. hat die Gasdetektionslösungen G7c von Blackline Safety in seine Betriebsabläufe integriert. Erfahren Sie mehr über das G7c und seine Funktionen.